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Immer wieder sonntags #86

Der Kater ist weg und schon fühlt sich die Wohnung nicht mehr wie mein Zuhause an. Ein paar Möbel weniger? Kein Problem, aber ohne Kater fehlt mir etwas. Zum Beispiel miaut niemand, wenn ich nach Hause komme. Ich war auch nicht besonders glücklich, als ich ihn heute Mittag zur Tierärztin gebracht habe, aber es war die beste Lösung. Er war übrigens auch nicht besonders glücklich (auf meiner Facebookpage gibt es Beweisfotos, hier). Aber so läuft er nicht durchs Chaos, wenn morgen die Umzugsfirma kommt und alle restlichen Sachen packt und mitnimmt. Canavar ist also schon offiziell ausgezogen, ich werde noch bis Dienstag in der Wohnung bleiben und dann die letzten zwei Nächte in ein Hotel gehen, bevor es dann am Donnerstag richtig losgeht. Bin ich aufgeregt? Verdammte scheiße, aber ja! Seit Tagen schlafe ich sehr schlecht, wache alle zwei Stunden auf. Wobei daran aber vielleicht auch die eine Mücke im Schlafzimmer schuld ist, die übrigens zu dämlich ist, um einmal richtig zuzustechen, so dass ich morgens immer mit knuschfleckähnlichen Stellen aufwache. Ich studiere genau den Wetterbericht für Boston auf meinem Handy. Ich war extra nochmal am Flughafen, um mich zu erkundigen, dass ich auch wirklich alle Papiere für Canavar habe. Ich kann es nicht erwarten, endlich in meinem neuen Zuhause anzukommen!

|Gesehen| Der Zirkus der Abenteuer
|Gelesen| Always the bridesmaid, Game of Thrones
|Gehört| n-joy, spotify
|Getan| meine Wohnung geleert, mit meiner Freundin im Miniatürk gewesen
|Gegessen| Stulle mit Salami und Lachs, Schokolade, Hotdog
|Getrunken| Wasser, Kaffee, weißen Tee
|Gedacht| Ich hasse Umzüge, wie konnte ich das vergessen???
|Gefreut| je leerer meine Wohnung wurde
|Gelacht| ich kann mich gerade nicht erinnern, aber bestimmt
|Gewünscht| Urlaub
|Gekauft| neue Tragetasche für den Kater
|Geklickt| Snapchat, Emails, Instagram

Canavar Canavar

Miniatürk, Istanbul, Turkey oleander

I am very sorry for the inconvenience, but since I’m moving this week, I just don’t have the time right now to translate my posts. But come Friday, once I’ve arrived in Boston and got enough sleep, the posts are going to be both in English and German again.

© Janavar

June 2015 favorites

Schon ist das erste halbe Jahr von 2015 fast geschafft. Ich werde es in fast liebevoller Erinnerung behalten an ein paar wahnsinnigsupermegatolle Wochenendtrips u.a. nach Kappadokien [hier und hier] und in die Osttürkei [hier, hier, hier, hier und hier]; an den verschwundenen Kater [hier] und dann meine Verletzung durch den Kater [hier]; an meine Reise nach Boston, meinen neuen Job und daher den geplanten Umzug, der nun gerade endlich stattfindet. Es waren bisher sehr aufregende sechs Monate und ich träume von etwas Ruhe und Entspannung, aber vielleicht kommen die ab dem nächsten Wochenende, wenn ich endlich ganz offiziell in Massachusetts lebe. Auf jeden Fall habe ich noch eine Menge Material aus diesen Monaten, das ich euch demnächst hoffentlich präsentieren werde. Da wären zum Beispiel noch meine Reise nach Trabzon und ein tolles Fotoshooting in meiner nun alten Schule. Im Moment klappt das mit dem Bloggen aber nicht so perfekt, weil ich nur noch mein fast sieben Jahre altes Netbook habe, das sehr sehr langsam arbeitet, plus natürlich den ganzen normalen Umzugswahnsinn und einen Kater, der langsam Lunte riecht und eventuell sogar schon ahnt, dass er von morgen bis zum Abflug zur verhassten Tierärztin muss und dort nur böse Spritzen und Krallenkürzen auf ihn warten, bevor die Muddi ihn zu einem sehr langen Interkontinentalflug in der Holzklasse zwingt, weil Turkish Airlines zu doof ist, um uns die letzten paar Meilen für ein hübsches Upgrade zu geben. Läuft also.

June 2015 favorites

Auch im Juni hatte ich ein paar Lieblinge, irgendwie ganz dem Chaos entsprechend. Daher stehen die Müllsäcke fast an erster Stelle. Eine andere Rolle mit großen, blauen Müllsäcken habe ich völlig aufgebraucht, die gelben Säcke, die ich noch von meinen Eltern habe, könnten das bis Dienstag aber auch noch schaffen. Da ich so viele volle Müllsäcke inzwischen auf die Straße geschleppt habe – das ist mein derzeitiger Sport -, wollte ich eigentlich nichts Neues mehr kaufen, aber dann habe ich auf so vielen Blogs die Gladiatorensandalen von Mango gesehen. Am Anfang blieb ich ganz standhaft, aber dann kam der Sale und ich wollte sie doch haben. Leider gab es sie aber nirgends mehr in schwarz und zufällig war meine Freundin dabei, als ich noch zwei Mango-Stores absuchte – eine Woche später präsentierte sie mir die Schuhe in gewünschter Farbe und Größe als verspätetes Geburtstagsgeschenk. Genau genommen habe ich also gar nichts Neues gekauft. Das hübsche Tuch habe ich nämlich von einer anderen Freundin zum Abschied bekommen. Das ist irgendwie das einzig Schöne am Abschiednehmen: ich bekomme Geschenke. Eines habe ich mir selbst gegönnt – ach Mensch, dann habe ich ja doch was gekauft -, nämlich eine Ney, eine orientalische Rohrflöte. Ich hätte gerne ein größeres Modell gehabt, aber leider sind meine Hände dafür zu klein. Im Moment versuche ich immer noch, überhaupt einen Ton aus der Ney zu bekommen, was mir ohne Mundstück unglaublich schwerfällt. Aber in etwa sechs bis acht Monaten bei täglichem Üben klappt das vielleicht schon.

June 2015 favorites

Der Kater hat eine neue Tragetasche bekommen, weil ich ihn in seinem großen Plastiktragekorb kaum tragen kann. Die Tasche hat immerhin einen Tragegurt dabei und so, hoffe ich, komme ich mit Kater, Handgepäcksköfferchen, Kameratasche, Handtasche, großem Koffer mit Rädern und großer Reisetasche ohne Räder irgendwie in Boston an. Ich habe durchgerechnet, dass das ganze Gepäck meinem Körpergewicht entspricht, allerdings den Kater, die Hand- und Kameratasche noch nicht einmal eingerechnet. Ehrlich? Beim nächsten Umzug brauche ich einen starken Mann, der mich und die Sachen trägt.

Meine Favouriten im chaotischen Badezimmer waren der pinke Lippenstift, den ich euch schon einmal gezeigt habe [hier]; und das Haarschutzspray von Rossmann, das ich seit Jahren jeden Sommer verwende. Ansonsten hatte ich gerade im Bad keine weiteren Lieblinge, weil ich versucht habe, so viel wie möglich aufzubrauchen. Es ist wirklich verrückt, was ich in den letzten Jahren angesammelt habe. Außer die Nagellacksammlung, die zählt nicht. Es sind nur sechs leere Glossyboxen voll mit Lacken und ich liebe jeden einzelnen von ihnen mit ganzem Herzen.

I am very sorry for the inconvenience, but since I’m moving next week, I just don’t have the time right now to translate my posts. But come next Friday, once I’ve arrived in Boston and got enough sleep, the posts are going to be both in English and German again.

© Janavar

Outfit: Looking a bit blue

Mir fällt übrigens gerade auf, warum ich kein Interior-Blogger werden kann: ich habe einfach viel zu viel Schrott, der in der Wohnung herumsteht. Ich weiß nicht, wie viele volle Müllsäcke ich schon hinuntergetragen habe, aber die Händler auf der Straße, die alles beobachten, müssen denken, ich sei der größte Messie der Welt. Das Schlimme ist, dass die Wohnung trotzdem noch total voll ist. Hübsche minimalistische Fotos sind bei mir einfach nicht drin. Trotz riesigem Aussortieren wird sich das nicht ändern, denn ich muss demnächst mit viel weniger Platz auskommen. Und übrigens: ich hasse Umzüge. Wie konnte ich das vergessen? Das ist nun mein vierter Umzug in fünf Jahren und ich habe immer noch nichts gelernt. Nämlich, dass Umziehen eines der größten Übel der Welt ist, dass ich eigentlich viel zu viele Habseligkeiten für häufige Umzüge habe, dass der Stress mir nur graue Haare und ein flaues Gefühl im Magen beschert.

Also gucke ich mir zwischendurch zur Entspannung Fotos an, die ich immer sehr gut auf meinem Computer geordnet habe, von Zeiten, als die Welt noch in Ordnung und der Umzug weit genug weg war. Zum Beispiel zu Ostern als ich Kappadokien erkundet habe. Blau ist ja auch die Farbe der Entspannung, weshalb ich wohl mein blaues Top so liebe. Das geht immer und kommt auch gleich im Koffer mit nach Boston, weil ich es sowohl zur Jeans als auch zum Rock super kombinieren kann. Außerdem stehe ich auf den Fotos so alleine in der Landschaft herum, dass mich schon die Erinnerung entspannt. Da war ich einfach so weit weg von dem Chaos hier.

Outfit: Looking a bit blue

Outfit: Looking a bit blue

I now know why I’ll never be an interior blogger: I have far too much junk standing around in my apartment. I really don’t know how many full garbage bags I have already carried down the stairs, but the salesmen in the street, who watch everything, must think I was the worst hoarder in the whole world. Pretty minimalistic photos are just off the cards. The worst thing is that my apartment still is full of stuff. Despite my great decluttering this won’t change because soon I have to do with a lot less space. And by the way: I hate moving. How could I ever forget this? This now is my fourth moving in five years, and I still haven’t learned anything at all. Namely that moving is one of this world’s great evils, that I actually have too many belongings for frequent moves, that the stress only gives me grey hair and a queasy feeling.

That is why I look at photos from time to time because I always sort them very well on my computer. Plus they are from times when everything was great and the move still seemed to be very far away. For instance when I discovered Cappadocia at Easter. And blue is the color of relaxation, which is probably why I love my blue top so much. You can’t go wrong with this one and I’m taking it in the suitcase to Boston because I can easily combine it with skirts and jeans. Besides, in the pictures I’m standing around alone in the scenery so that the memory relaxes me a bit. There, I was just so far away from all the chaos here.

Outfit: Looking a bit blue

Outfit: Looking a bit blue

Outfit: Looking a bit blue

Top: H&M (old)
Jeans: Mavi
Shoes: Mango (old)
Sunglasses: Mango (old)
Handbag: from a flea market

© Janavar

Travel: Van in Eastern Turkey

Von Van hatte ich überhaupt keine Vorstellung, als ich im Mai durch den wilden Osten der Türkei von Kars bis dorthin fuhr. Ich wusste nur von dem schlimmen Erdbeben 2011, kannte den Witz, dass es dort eben auch einen Vansee gibt (wird genau wie der Berliner Wannsee ausgesprochen), und dass die Stadt berühmt ist für die Vankatze – eine Katze mit zwei verschieden farbigen Augen. Und dann habe ich nicht eine einzige Katze gesehen, als ich am frühen Abend in die Stadt kam, die mit einer halben Million Einwohner viel größer ist, als ich erwartet hatte.

Ich bin direkt zur alten Burg gefahren, von der aus man eine fantastische Aussicht auf die Stadt auf der einen Seite und auf den Vansee auf der anderen Seite hat. Anfangs konnte ich einen schönen Sonnenuntergang beobachten, dann zog ein heftiges Gewitter auf, weshalb sich auf den Fotos das Licht auch so unterschiedlich ist. Am Ende habe ich es ganz knapp bis hinunter zu kleinen Souvenirshops geschafft, wo ich mich unterstellen konnte. Auch wenn von der Burg fast nichts mehr erhalten ist, lohnt sich ein Besuch unbedingt. Auch die wenigen Ruinen auf dem Berg sind immer noch sehr beeindruckend. Ich bin so viel herumgekrochen, dass einer der Sicherheitsmänner zu mir kam, um mich “zu retten”.

Travel: Van in Eastern Turkey

Genauso nett waren übrigens auch die Hotelangestellten später. Ich war mit einem Mietauto unterwegs und konnte mein Hotel beim besten Willen nicht finden. Selbst die Einheimischen kannten die Straßennamen nicht, als ich gefragt habe, wobei mir aufgefallen ist, dass ich auch nicht einmal die Namen meiner Nachbarstraßen in Istanbul weiß. Also hat das Hotel den Kofferträger losgeschickt, um mich an einer Kreuzung aufzugabeln und mich dann zum Hotel zu lotsen. Dort hat der Rezeptionschef für mich eingeparkt, weil ich selbst mit allem Glück der Welt niemals in die kleine Parklücke gekommen wäre. Ich war übrigens im relativ neuen Royal Berk Hotel und kann euch das uneingeschränkt empfehlen. Mein Zimmer war sehr groß, sauber und einfach schön. Außerdem entspricht das im Zimmerpreis enthaltene Frühstücksbüfett ziemlich genau dem des berühmten Van-Frühstücks. Alle Angestellten waren Kurden und megafreundlich – sie haben mir auf Türkisch (Englisch können sie aber auch) erzählt, dass Van zwar sehr schön ist, aber nur wenige Touristen hat, weil die Türken eben ungern in ein Kurdengebiet fahren.

Travel: Van in Eastern Turkey: The citadel of Van

Wie auch über Kars kann ich über Van nichts Negatives sagen, außer vielleicht wieder das furchtbare Straßenleitsystem, aber das bin ich inzwischen fast gewohnt. Ich bin am Abend durch die Straßen gegangen, sah offensichtlich fremd aus und trotzdem hat mich niemand angequatscht oder gar angefasst. Jegliche Vorurteile, die ich über die Einwohner in Istanbul gehört habe, kann ich nicht bestätigen. Andererseits bin ich natürlich Deutsche und damit nicht in den direkten kurdisch-türkischen Konflikt involviert. Nur eine Sache ist wirklich schief gegangen: Ich bin zum Abendessen in eine Suppenküche gegangen und habe mir das bestellt, was am exotischsten aussah. Die eine Suppe war lecker, auch wenn ich nicht genau weiß und vielleicht auch gar nicht wissen will, was ihre Zutaten waren. Die Einlagen sahen aus wie in Kohlblätter gewickeltes Hackfleisch, aber es war definitiv eine tierische Hülle. Sie hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Die andere Suppe hingegen war für mich ganz furchtbar, eine Knieknorpelsuppe. Ich habe sie probiert, aber konnte nicht mehr als zwei Löffel hinunterschlucken. Falls ihr sie sehen wollt, sind sie auf dem letzten Foto unten zu sehen.

Travel: Van in Eastern Turkey: The citadel of Van, Lake Van

Am nächsten Morgen hatte ich aber wie gesagt ein fantastisches Frühstück im Hotel, was ein schöner Ausgleich war. Nachdem mein Auto wieder ausgeparkt wurde, fuhr ich noch zum Van Kedi Evi, wo die berühmten Vankatzen gezüchtet werden. In einer Art Gehege wohnen die Katzen und lassen sich auch auf der einen Seite durch einen Maschendrahtzaun streicheln. Es gab auch Höhlen, in denen Mütter mit ihren Kätzchen lagen. Ich konnte eigentlich gar nicht aufhören zu qietschen. Eigentlich wäre so eine Vankatze doch eine wunderschöne Ergänzung zu meinem schwarzen Canavar. Allerdings meine ich, dass die Rasse vom Aussterben bedroht ist und nicht aus der Türkei gebracht werden darf. Irgendwann musste ich leider weiter, weil ich noch zur berühmten Akdamar-Insel im Vansee wollte. Die stelle ich euch demnächst vor.

Travel: Van in Eastern Turkey: The citadel of Van

Travel: Van in Eastern Turkey: Van Cat

Travel: Van in Eastern Turkey: Van cat

I had no idea of Van when I went there from Kars through a big part of Eastern Turkey in May. I knew of the bad earthquake in 2011, knew the German joke that there also is a Lake Van (pronounced in German in the same way as the Berlin Wannsee) and that the city is famous for the Van cat – a usually odd-eyed cat. And then I didn’t see any cat when I arrived in the city in the early hours of the evening, which having half a million inhabitants was a lot bigger than I had expected.

I directly went to the old citadel, from where you have a great view at the city on the one side, and at the lake on the other side. At first I could watch a beautiful sunset, but then a thunderstorm approached. This is also why the light in the photos differs so much. I just about managed to get down to the small souvenir shops where I took shelter from the heavy rain. Even though most of the castle is destroyed, it’s definitely worth visiting. The few ruins on the mountain are still impressive. I wandered around so much that one of the security guys came to “rescue” me.

Travel: Van in Eastern Turkey: Tushpa

By the way, the hotel employees were just as nice later on. I had rented a car and couldn’t find my hotel for the life of me. Even the locals didn’t know the street name when I asked. This was also when I realized that I also don’t even know the names of my neigboring streets in Istanbul. Anyway, the hotel sent their suitcase carrier to pick me up at one of the crossroads and guide me to the hotel. There the hotel desk clerk parked the car for me because I would have never managed to get the car into that tiny parking space. I stayed in the relatively new Royal Berk Hotel and fully recommend it. My room was huge, clean and very pretty. Besides, the included breakfast buffet is just like the famous Van breakfast. All employees were Kurds and super nice – they told me in Turkish (but they also know English) that Van is a beautiful city, but only very few tourists go there because Turks usually don’t like going to a Kurdish region.

Travel: Van in Eastern Turkey: The citadel of Van

I cannot say anything negative about Van (just like about Kars before), except for maybe the terrible street system. But I’ve nearly gotten used to it by now. I walked through the streets in the evening, and I obviously looked foreign. Still nobody chatted me up or even tried to touch me. I cannot confirm any of the prejudices about the inhabitants of Van I heard in Istanbul. On the other hand I am German of course, and thus not directly involved in the Kurdish-Turkish conflict. Only one thing went totally wrong: For dinner I went into a soup restaurant and ordered what looked the most exotic to me. One of the soups was really good, even though I am not totally sure, and maybe don’t even want to know what its ingredients really were. It looked as if there were cabbage leaves filled with ground meat in the soup, but those “leaves” definitely had some animal origin. It was still very delicious. But for me the other soup tasted only awful. It was a knee gristle soup. I tried it, but then couldn’t eat more than two spoons. If you want to see it, both soups are on the last picture below.

Travel: Van in Eastern Turkey: The citadel of Van

But as I wrote before, the next morning I had a superb breakfast at the hotel, which was more than a fair compensation. After they had backed out of the parking space for me, I went to Van Kedi Evi. There, the famous Van cats are bred. The cats live in something like a compound. On the one side there is a wire-mesh fence, and the cats enjoy being stroked through this. There also were caves in which mothers lay with their kittens. I could hardly stop squeaking. Such a Van cat would be a wonderful addition to my black Canavar. But I think this breed endangered, and it is forbidden to bring them outside of Turkey. Unfortunately, I eventually had to leave because I wanted to visit the famous Akdamar Island in Lake Van. I’ll present it to you soon, too.

Travel: Van in Eastern Turkey

Travel: Van in Eastern Turkey: Van soups

© Janavar

Immer wieder sonntags #85

Auf einmal ist es vorbei. Ein letztes Mal habe ich meine Fachkonferenz beendet, den Kollegen schöne Ferien gewünscht, bin durchs Tor gegangen und fertig. Ich drehe mich nicht mehr um. Nach fünf Jahren ist mein Job hier beendet. Ich lasse meine geliebte Funktionsstelle und die damit verbundene Verantwortung hinter mir, um ein neues Abenteuer einzugehen. Andere Kollegen gehen nach Deutschland zurück, ich ziehe weiter in die USA. Ein besseres Umzugsunternehmen, das sogar meine Kartons packt, habe ich auch in der Woche klar gemacht. Manchmal finde ich mich selbst ganz cool. Manchmal auch nicht, zum Beispiel als ich mich von einem der türkischen Unterdirektoren verabschiede, er mich umarmt und mein Wasserwerk schon wieder startet. Außerdem habe ich es geschafft, in der letzten Arbeitswoche einen großen Becher Kaffee auf dem schönsten Parkett zu vergießen und eine Dose Cola über mich zu kippen. Es gleicht sich eben alles aus.

|Gesehen| Game of Thrones, Dirty Dancing
|Gelesen| nichts
|Gehört| n-joy, Playlists auf Spotify
|Getan| gearbeitet, Abschied genommen, meinen Umzug geregelt, einen Dirty Dancing-Abend mit meiner Freundin gemacht
|Gegessen| Meze, Fisch, Kichererbsen, Nachos
|Getrunken| Wasser, Kaffee, weißen Tee, Sekt
|Gedacht| Warum Jon Schnee???
|Gefreut| über sehr viele nette Abschiedsgesten
|Gelacht| aber selbstverständlich
|Gewünscht| Schlaf und den Freitag daher vor allem auf dem Sofa verbracht
|Gekauft| Essen, einen Onlinekurs auf ABM
|Geklickt| Blogs, Snapchat, Emails, Instagram, das Programm der Independence Day-Festivitäten in Boston

Black cat Canavar Canavar

Istanbul Bosporus Bridge Istanbul

Suddenly it’s all over. For a last time I finished my meeting, wished my colleagues great holidays, passed the gate, and that’s it. I don’t turn around anymore. After five years here my job has finished. I leave my beloved special position and the associated responsibility behind in order to start a new adventure. Other colleagues return to Germany, I move on to the US. This week I also signed a contract with a better moving company, which is even going to pack my boxes. Sometimes I think of myself as pretty cool. And then again not, for instance when I say goodbye to one of the Turkish vice principals, he hugs me, and my tears start flowing once more. Besides, in this last working week I managed to spill a cup of coffee on a very beautiful parquet floor, and to pour a can of Coke on me. Things just even themselves out.

|Watched| Game of Thrones, Dirty Dancing
|Read| Nothing
|Listened to| n-joy Radio, playlists on Spotify
|Done| worked, said goodbye, organized my moving, met my friend for a Dirty Dancing evening
|Eaten| meze, fish, chickpeas, nachos
|Drunk| water, coffee, white tea, champagne
|Thought| Why Jon Snow???
|Been glad| about many very sweet gestures of goodbye
|Laughed| but of course
|Desired| sleep and therefore spent most of Friday lying on the sofa
|Bought| food, an online class at ABM
|Clicked| blogs, Snapchat, e-mails, Instagram, the program of the Independence Day celebrations in Boston

© Janavar

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