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Beauty: Shopping ban & many empties

Meine Umzugsgedanken begannen schon im letzten Sommer und im Zuge dessen habe ich mir selbst ein hartes Shoppingverbot auferlegt, besonders was meine Make-up- und Pflegeprodukte angeht [hier]. Gut, gebrochen habe ich es schon – für drei Nagellacke, ein Paar Herbstschuhe und ein paar wenige besonders tolle Klamotten sowie für meinen kleinen Sephora-Einkauf [hier] *hust*. Aber insgesamt bin ich doch überrascht, wie gut ich die letzten sieben Monate durchgehalten habe. Ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt, (fast) nichts mehr zu kaufen, aber es doch recht einfach, weil ich mich immer an mein Ziel erinnert habe, meine riesigen Bestände zu reduzieren. Ich wollte ungern mit drei Kubikmetern Badprodukten in die USA ziehen und es sieht inzwischen wirklich viel besser aus. Vor allem Pflegeprodukte verbrauchen sich doch, wenn man sie Flasche für Flasche benutzt und nicht z.B. fünf Duschgele parallel. Alles werde ich nicht bis Ende Juni leer machen, aber was übrig bleibt, ist erheblich weniger als noch im letzten August.

Im Februar habe ich doch wieder eine Menge Produkte leer gemacht, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Meine Lieblinge waren dabei das türkische Haarspray, das etwas nach Zimt gerochen hat; die Sebamed Body-Milk, die meiner trockenen Winterhaut viel Feuchtigkeit spendete; und die Petit BB-Cream aus Korea, weil sie gut, aber nicht zu viel abdeckt und meine Haut pflegt. Keines der Dinge war schlecht, aber unbedingt noch einmal kaufen würde ich auch nichts. Brauche ich ja auch nicht, weil ich noch genug Reserven habe.

Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich wenigstens diese zehn Produkte noch vor meinem Umzug aufbrauchen möchte. Denn gerade Make-up-Produkte halten oft ewig, gerade weil ich natürlich gerne mal variiere. Im Moment benutze ich diese fast täglich, um sie leer zu bekommen, wobei ich besonders das Benefit Make-up und den Bombshell Eyliner richtig liebe. Die beiden Lippenstifte sind uralt und ich fände es einfach super, wenn ich einmal in meinem Leben wenigstens zwei aufbrauchen könnte. Ich bin gespannt, mit vielen Kisten aus dem Bad ich am Ende umziehe …

I already started to think about moving last summer and so imposed a strict shopping ban on myself, concerning esp. beauty and makeup products. Well, I did break it a few times – for three nail polishes, a pair of fall shoes, a few absolutey great clothes, and my small Sephora-haul [here] *cough*. But overall I’m positively surprised how well I’ve done for the last seven months. I honestly thought I would find it a lot harder to not buy new things. But in the end it was pretty easy because I always reminded myself that I’d move and therefore really need to reduce my huge stocks. I really didn’t want to take 3 cbm of beauty products with me to the US. By now it all looks a lot better, i.e. less. It’s quite easy to empty care products since I only use one bottle at a time, and not let’s say five different shower gels at the same time. I won’t be able to use up everything till the end of June, but it’s gonna be a lot less left than I had last August.

I also emptied a lot of products this February as you can see in the first photo. My favorites were the Turkish hair spray, which smelled a bit like cinnamon; the Sebamed Body-Milk, which really moisturized my dry winter skin; and the Petit BB Cream from Korea because it was good, didn’t cover too much and helped my skin. None of the other things were bad, but I wouldn’t buy them again since I still have enough reserves.

Besides, I had the idea that I want to use up those ten products in the second picture before I move. Makeup products seem to last forever, which is also because I like to vary. At the moment I use these nearly every day because I really want to empty them. Here I most love the Benefit makeup and the Bombshell eyeliner. The two lipsticks are really old, and I’d just love if I managed to use up at least two lipsticks in my life. I’m curious how many boxes filled with beauty products I’ll take with me to Boston eventually …

© Janavar

Immer wieder sonntags #70

Die Wochen vergehen so schnell und ich habe das Gefühl, gar nichts zu schaffen. Oder zumindest nicht genug. Wenn ich morgens aufstehe, fühle ich mich müde, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, noch mehr. Immerhin hatten wir am Wochenanfang ein paar Sonnentage, aber nun ist die alte graue Suppe zurück. Um mich aufzuheitern, habe ich schon am Dienstag ein Treffen mit einer meiner besten Freundinnen ausgemacht – und das hat tatsächlich geholfen. Gestern Abend waren wir erst Manti, türkische Ravioli, essen, stanken dann beide großartig nach Knoblauch und sind ins Kino zu “American Sniper” gegangen. Wir wollten Action und die haben wir bekommen. So toll ich den Film finde, so sehr bin ich auch froh, dass ich ihn nicht alleine angesehen habe, besonders bei den sehr spannenden und ekligen Szenen. Gelohnt hat es sich trotzdem und ich bin mit viel besserer Laune nach Hause gefahren – das allerdings weniger wegen dem Film, sondern wegen dem tollen Abend mit meiner Freundin.

|Gesehen| American Sniper
|Gelesen| Narnia
|Gehört| n-joy, Damien Rice
|Getan| gearbeitet, Fenster geputzt, mit meiner Freundin ins Kino zu gegangen
|Gegessen| Manti, Avocado-Burger
|Getrunken| Wasser, Kaffee, weißen Tee, Cola
|Gedacht| Vielleicht muss ich doch mal wieder zum Friseur.
|Gefreut| dass die Tauben endlich weg sind
|Gelacht| über den Kater
|Geärgert| über zu wenig innere Energie – oder ist das schon die Frühjahrsmüdigkeit?
|Gewünscht| ein Zeichen
|Gekauft| nichts
|Geklickt| Blogs, Craigslist

The weeks are passing by quickly, and I get the feeling that I don’t get enough done. When I’m getting up in the morning, I’m tired. When I come home from work, even more so. At least at the beginning of this week the sun was shining for the first few days, but now the old, grey weather is back. To cheer myself up, I arranged a meeting with one of my best friends already on Tuesday – and that really helped. Yesterday evening we first went to eat manti, Turkish ravioli. Then the two of us reeked greatly of garlic, and went to the movies to watch “American Sniper”. We wanted a lot of action, and that’s what we got. As much as I like the movie, I’m glad I didn’t watch it alone, esp. when the scenes were particularly thrilling or disgusting. It was worth it, and I went home in a much better mood – that wasn’t so much because of the movie, but rather because of the superb evening with my friend.

|Watched| American Sniper
|Read| Narnia
|Listened to| n-joy Radio, Damien Rice
|Done| worked, cleaned my windows, went to the cinema with one of my best friends
|Eaten| manti, avocado burger
|Drunk| water, coffee, white tea, coke
|Thought| Maybe it’s time to pay a visit to the hairdresser.
|Been glad| because the pigeons are finally gone
|Laughed| about my cat
|Fretted| about too little inner energy – or is this already spring fever?
|Desired| a sign
|Bought| nothing
|Clicked| blogs, Craigslist

© Janavar

Travel: New England Aquarium in Boston

Heute verliere ich nicht viele Worte, sondern zeige ich euch Fotos, die ich bei meinem Besuch im New England Aquarium in Boston geschossen habe. Als Riesenfan von Zoos in jeder Form bin ich gleich an meinem ersten Tag ins Aquarium gegangen und habe mir für 25$ mehrere Stunden lang die Quallenausstellung, die vielen Pinguine und alle sonstigen Aquarien angeguckt, der Robbe zurück die Zunge rausgestreckt und Rochen und kleine Haie gestreichelt. Habe ich schon erwähnt, dass ich auch Streichelgehege jeder Form, also auch Streichelfischbecken liebe? Ich will unbedingt ein Jahresticket für das Aquarium und, sobald es geht, mit auf eine Whale Watching Tour gehen. Jaaa, es gibt von April bis Oktober Wale in der Massachusetts Bay.

I don’t make many words today, instead I show you photos I took when visiting the New England Aquarium in Boston. Since I’m a giant fan of zoos of all kinds, I immediately went to the Aquarium on my first day. Having paid $25 for my ticket, I stayed there for several hours and watched the jellyfish exhibition, the many penguins and all the other fish tanks. I stuck out my tongue to the seal, and petted rays and little sharks. Did I mention that I also love all kinds of petting enclosures, and thus touch tanks? I absolutely want to become a member of the Aquarium, and also, as soon as it’s possible, go on a whale watching tour. Yep, there are whales in Massachusetts Bay from April to October.

© Janavar

Watch the birdies

Tauben können sehr lecker sein, wenn sie jung, zart und knusprig gebraten sind. Wenn ihr jetzt iiieeehhhh schreit: erst einmal probieren! Ich komme vom Dorf und wir essen fast alles. Ich jedenfalls. Auch Tauben. Obwohl die seit einigen Jahren leider nicht mehr in unserer Bratpfanne gelandet sind, weil meine Oma sie nicht mehr züchtet. Ich habe also Tauben zum Essen gern. Canavar auch. Allerdings finde zumindest ich, dass es große Unterschiede zwischen den leckeren Dorftauben und den fetten, dreckigen Stadttauben gibt. Letztere waren leider quasi unsere Untermieter und haben in der Ecke zwischen Küchen-, Bad- und Ankleidezimmerfenster genistet, wo es schön geschützt war. In den drei Räumen konnte ich kaum lüften, weil sofort Federn und eine Menge Dreck hineinkam. Nur Canavar hat es gefreut, der saß stundenlang an den Fenstern und hat sehnsüchtig die Tauben beobachtet. Manchmal hat er miaut, um sie zu erschrecken.

Allerdings hat der Dreck alle im Haus gestört – und auch ich hatte schon böse Gedanken und wollte sie fast vergiften – und der Vermieter hat sich entschlossen, die Vögelchen zu vertreiben. Gestern kamen zwei Handwerker und haben von oben bis unten Maschendraht gezogen, der immer noch gute eineinhalb Meter von den Fenstern entfernt ist, weil das Dach einen Vorsprung hat. Anschließend haben sie die Außenwand dort neu geweißt, so dass alles schön sauber aussieht. Ich finde türkische Handwerker ja todesmutig. Die legen einfach ein dünnes Brett zwischen zwei Fenster, klettern ohne Absicherung darauf und streichen dann. Naja, jedenfalls ist das Problem nun gelöst und mein Vermieter, den ich “baba” (Papa) nenne und er mich “melek” (Engel), läuft ganz glücklich durchs Haus. Ich bin auch zufrieden. Der einzig Leidtragende ist eigentlich Canavar, der nicht versteht, warum seine Vögel weg sind. Aber wir haben noch Fenster in zwei andere Richtungen, vielleicht sitzen die Tauben bald dort auf den Fensterbrettern.

Pigeons can be really delicious when they are young, tender and crispy brown. In case you’re screaming now that this is disgusting – just try it! I’m from a village and we eat nearly everything. Or at least I do. Yes, also pigeons. But for several years I haven’t seen any in a frying pan, since my granny doesn’t farm them anymore. So I love pigeons to bits. Canavar does so too. However, at least I think there are big differences between the delicious village pigeons and the fat, dirty city ones. Unfortunately, the latter were like our subtenants and nested in the corner between our kitchen, bathroom and closet windows, where they felt sheltered. I could hardly let some air in in these rooms because immediately feathers and a lot of dirt came in as well. Only Canavar was happy. He would sit at the windows for hours in order to longingly watch the pigeons. Sometimes he meowed to scare them.

Nevertheless, the dirt annoyed all tenants – and I even had evil thoughts and nearly poisoned them. So our landlord decided to banish the birdies. Two handymen came yesterday and put up wire mesh top down. The “fence” is about 1 1/2 meters in front of the windows because the roof juts. Afterwards they whitewashed the external wall there, which now looks nice and clean. I find Turkish handymen utterly fearless: they only slide a thin plank between two windows, stand on it without any safeguarding and paint. Well, at least the pigeon problem is solved now, and my landlord, who I call “baba” (dad) and who calls me “melek” (angel), walks happily through the house. I’m also pleased. The only mourner is Canavar, who cannot understand why his birds are gone. But we have more windows facing two other directions, maybe the pigeons soon decide to live on those window sills.


Scarf: Takko (old)
Striped shirt: H&M (old)
Cardigan: Mango (old)
Skirt: Forever 21

© Janavar

Dilruba – Brunch with a view in Istanbul

In Istanbul ist vor allem eines wichtig: der Ausblick. Genau den haben wir in unserem Lieblingsbrunchrestaurant gefunden, im Dilruba in Üsküdar (Stadtteil auf der asiatischen Seite). Dort kann man einen kleinen Teil von Europa, den Bosporus, die Bosporusbrücke und ein großes Tal sehen. Inzwischen war ich seit dem letzten Sommer schon dreimal mit Freunden dort und wir haben uns stundenlang durchs türkische Frühstücksbüfett gefuttert. Auch wenn es typisch türkisch-kitschig aussieht, schmeckt es sehr gut. Es gibt für 40 Lira (ca. 14 €) viele Sorten Brot, Käse und Gemüse, aber auch Omelett auf Bestellung, Salate, Müsli, Obst, leckeren Nachtisch und Kuchen sowie Getränke.

Am besten nimmt man am Fähranleger in Üsküdar ein Taxi – keine Angst, die nehmen auch mal fünf Leute mit, da ist die Fahrt noch viel lustiger – und lässt sich für rund 10 Lira den Berg hochfahren. Reservieren sollte man übrigens auch, weil besonders bei gutem Wetter selbst in der Woche alle Tische besetzt sind. Der Weg zurück führt dann den Berg hinunter durch einen kleinen Wald und bei dem Spaziergang lässt sich der volle Bauch ganz gut bewegen. Warum wir den Brunch im Dilruba so lieben, zeigen euch nun meine Bilder (und nein, es ist nicht wegen dem Schwan):

The most important thing in Istanbul is the view. Our favorite brunch place fulfills this requirement. Dilruba in Üsküdar (a neighborhood on the Asian side) has a great view at a small part of Europe, the Bosphorus, the Bosphorus Bridge and a big valley. Since last summer my friends and I have brunched there for hours already thrice. Even though the bufett looks typical Turkish-kitschy, the food is really delicous. For 40 Lira (ca. €14) you get many different kinds of bread, cheese and vegetables, but also salads, musli, fruit, yummie deserts and cake as well as drinks. You can also order omelets.

To get there it’s easiest to take a cab from the ferry dock in Üsküdar, which costs about 10 Lira. Usually the drivers also accept five passengers, we’ve tried and had a lot of fun during the short drive up the hill. You should reserve because even during the week all the tables are taken, esp. when the weather is good. The way back down the hill leads through a little wood and it feels good to move after a long brunch. Also have a look at my photos, why we really love brunching in Dilruba.

© Janavar

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