My souvenirs from Istanbul

Bunte Lampen, große blaue Glasaugen, kleine Teppiche, weiche Hamamtücher … es gibt noch hundert Sachen, die ich gerne aus der Türkei hätte. Aber da sowohl mein WG-Zimmer als auch mein Kontostand gewisse Grenzen vorgeben, habe ich mich beim Einkaufen in Istanbul (fast) auf die mir allerwichtigsten Souvenirs beschränkt. Ich hatte mir bereits vorher eine Liste mit Dingen geschrieben, die ich aus Istanbul unbedingt brauchte oder haben wollte. Allerdings war ich in diesem Fall nicht der typische Tourist – sonst kaufe ich mir eher Postkarten und einen Kühlschrankmagneten. Daher standen auf meiner Liste zum Beispiel auch Medikamente, die ich aber nicht fotografiert habe. Türkische Apotheken sind unschlagbar, wenn es um mein Lieblingsnasenspray für umgerechnet 2 € geht.

Multicolored lamps, big blue glass eyes, small carpets, soft hammam cloths … there are so many things from Turkey that I would love to have. But since both my room and my account balance set certain limits, I confined myself to buy (almost) only the most important souvenirs in Istanbul. I made a list beforehand with all the things I absolutely needed or wanted to buy in Istanbul. Of course I wasn’t a typical tourist in this case – in other places I usually buy postcards and one fridge magnet. But here there were also things like medicine on my list, even though I didn’t take photos of it. Turkish pharmacies cannot be beaten when it comes to my favorite nasal spray for about 2 $.

Mein Lieblingsladen für Souvenirs ist schon seit mehreren Jahren Ömür Turizm in der ersten Querstraße an der Tramhaltestelle Sultanahmet – deshalb konnte ich ziemlich gezielt losgehen. Ok, dort finde ich eher das, was ich nicht unbedingt brauche, aber furchtbar gerne will, z.B. die hübschen Untersetzer und den Derwischanhänger. Von dem Autoschild war ich sofort begeistert. Nun brauche ich nur noch ein Auto in den USA, damit ich es auch überall zeigen kann … Ich konnte mich auch nur ganz schwer selbst überzeugen, in dem Geschäft nicht noch fünf Hamamtücher, zehn Seifen und fünfzehn Schlüsselanhänger zu kaufen.

Ömür Turizm has been my favorite souvenir shop for several years. It is in the first little street leading away from the tram stop Sultanahmet. Ok, I usually find stuff there which I don’t really need, but would love to own, like the pretty coasters and the dervish ornament. I also was thrilled about the car tag at once. Now I only need a car in the US to be able to present the tag everyhwere … I had also difficulty convincing myself not to buy five hammam cloths, ten pieces of soap and fifteen key rings in that shop.

Starbucks gibt es natürlich überall, leider war meine Lieblingsfiliale direkt am Taksim geschlossen worden. Ob es wohl daran liegt, dass ich dort nicht mehr regelmäßiger Kunde war?! Aber natürlich wird der Kaffee dort für Einheimische auch immer teurer, je schwächer der türkische Lira wird. Und inzwischen gibt es auch in den meisten anderen Cafés guten Kaffee aus hübschen Automaten. Ich erinnere mich noch, als ich 2010 nach Istanbul gezogen bin und es bis auf ganz wenige Ausnahmen auch in netten Cafés wirklich nur diesen Pulver-Nescafé aus Tütchen gab. Für meine neue – und übrigens einzige – Starbuckstasse bräuchte ich wahrscheinlich drei bis vier dieser Nescafé-Tütchen, aber die scheint es in den USA gar nicht zu geben. Zum Glück haben wir eine Filterkaffeemaschine zu Hause.

Zum Kaffee esse ich gerne ein Stückchen Lokum. Mir kann es ja sowieso nie zu süß sein. Ich habe direkt mal Vorräte angelegt und bei Koska, der wohl berühmtesten Kette für Lokum und andere türkische Süßigkeiten, vier große Packungen eingekauft. Damit reiche ich hoffentlich bis zum Sommer hin, bis ich Nachschub besorgen kann.

You find Starbucks everywhere of course, but unfortunately my favorite branch on Taksim Square had been closed down. Could that have happened because I hadn’t been a regular costumer there anymore?! Over time coffee in Starbucks has become more and more expensive for locals though since the Turkish Lira weakens more and more. And nowadays you can find good coffee from coffee makers in most of the other cafes. I still remember that, when I moved to Istanbul in 2010, there was only powdered Nescafé from sachets even in pretty cafes, except for the occasional one. I would probably need three to four of these Nescafé sachets to fill my new – and only by the way – Starbucks mug, but I don’t think you can buy those in the US. I am lucky enough to have a drip coffee maker at home.

I like to eat a piece of Turkish delight when drinking coffee. For me nothing can ever be too sweeet. So I have stocked up and bought four big packages of Turkish delight at Koska’s, which is probably the most famous chain concerning Turkish delight and other Turkish sweets. I hope my packages will last me until summer, and then I can buy new supplies.

An glitzerndem Schmuck kann ich ganz schwer vorbeigehen – da bin ich wie die kleine diebische Elster. Die Kette mit dem tollen großen Anhänger habe ich aber von einer Freundin geschenkt bekommen. Nur die Ohrringe und den Haarreifen habe ich mir selbst gekauft. Sehen die nicht gaaaanz türkisch oder besser noch osmanisch aus? Ich bräuchte nun allerdings einen schönen Anlass, um sie mal zusammen zu tragen. Eine türkische Hochzeit wäre ganz gut – aber da ich hier keine Türken kenne …

I hardly manage to pass by flashy jewelry. One of my friends gave the necklace with the beautiful big pendant to me. So I only bought the earrings and headband myself. Don’t they look totally Turkish or, even better, Ottoman? I now only need a special occasion to wear both of them. A Turkish wedding would be perfect – only I don’t know any Turks here …

Ganz oben auf meiner Einkaufsliste stand übrigens ein Çaydanlık, ein Set aus zwei Kannen um türkischen Tee zu kochen. Dieses Çaydanlık ist quasi überlebenswichtig. Ich trinke zwar auch anderen schwarzen Tee, habe mich über die Jahre aber sehr an den türkischen gewöhnt. Dieser wiederum schmeckt aber anders zubereitet überhaupt nicht. Ich habe das getestet: losen türkischen Tee rein ins Teeei – und bäh. Viel zu schwach. Nein, ich brauchte unbedingt ein Originalset und dazu noch ein hübsches. Nun kann ich endlich wieder Tee wie in Istanbul trinken: in der unteren Kanne koche ich das Wasser und gieße dann einen Teil davon auf den losen Tee in der oberen Kanne, der richtig richtig stark wird. Dann gieße ich einen kleinen Schluck Tee und eine größere Menge kochendes Wasser zusammen in eine Tasse.

Im Grunde hätte ich natürlich gerne noch viel viel mehr Sachen in Istanbul gekauft, aber meine Vernunft hat kurzzeitig gesiegt und mir eingeredet, dass ich auch im Sommer noch große Glaslampen und wunderschön dekorierte Sets von türkischen Kaffeetassen im Koffer nach Boston schleppen kann.

Ich habe zusätzlich noch – klar war das nicht alles – einige DVDs und Bücher gekauft, die ich euch aber ein anderes Mal vorstelle. Eines meiner Lieblingsbücher, “İstanbullular”, habe ich euch vor dreieinhalb Jahren schon einmal präsentiert, aber irgendwie ist das Buch seit meinem vorletzten Umzug verschollen. Daher habe ich es direkt noch einmal gekauft und freue mich, bald einmal wieder in der fantastischen Welt Istanbuls zu versinken, wenn auch erst einmal nur vor meinem geistigen Auge.

A çaydanlık was at the top of my list. That is a set consisting of two pots to make Turkish tea. This çaydanlık is essential to survive in a way. I do drink other black teas, too, but over the years I have really got used to the Turkish one. And that one isn’t tasty at all when prepared in any other way. I tried to put loose Turkish tea into a tea ball – and yuck. Way to weak. No, I absolutely had to have an original set and on top of that a pretty one. Now I can finally drink tea again like I did in Istanbul: I let the water boil in the lower pot, and then pour parts of it onto the tea leaves in the upper pot, which becomes very strong tea. I then pour a small bit of the tea and a bigger part of the boiling water into one cup.

In a way I would have loved to buy many many more things in Istanbul, but reason won for a short time and told me that I am going to be back in Istanbul in summer. Then I can still haul big glass lamps and wonderfully decorated sets of Turkish coffee cups home to Boston in my suitcase.

Besides, I bought – clearly, that couldn’t have been all – several DVDs and books, which I will show to you some other time. I presented one of my favorite novel, “İstanbullular”, to you already three and half years ago, but somehow my book had been lost since my second to last moving. This is why I bought it once more, and I am really looking forward to disappear in the fantastic world of Istanbul soon, even if that will only happen in my mind.

© janavar

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3 thoughts on “My souvenirs from Istanbul”

  1. Schöne Souvenire hast Du Dir da mitgebracht! Mir gefallen die Ohrringe und der Haarreifen am besten.

    Meine Mittlere hat sich übrigens hier die Instagram-Follow-me-Bilder angeschaut und meinte: Oh, da ist Samoa….die hat ihr Lätzchen verloren…und sich halb kaputt gelacht, dass Canavar mit Harriett Freund ist 😉

    LG Ivi

  2. Die Tasse gefällt mir sehr gut. Normalerweise bringe ich mir von meinen Reisen auch immer Postkarten und Kühlschrankmagnete mit. Und immer etwas typisches zu essen oder trinken. Aus Kuba Rum, aus Kreta den berühmten Bergtee und Obst, aus Holland ganz viele Süßigkeiten usw.

    Du schreibst immer so liebevoll über Istanbul, vermisst du die Türkei mehr als Deutschland?

    LG Myriam

  3. Ich kann gut verstehen, dass Dir die Dinge fehlen, die bis vor einiger Zeit noch fester Bestandteil Deines Lebens waren. … und wunderschön dekorierte Kaffeetassen sind doch ein Muss! Auf den Sommer! 🙂

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