My winter vacation in Vermont

Ich hätte euch gerne viele Fotos vom schönen Vermont gezeigt, aber das Wetter war gegen uns. In unseren fünf Urlaubstagen dort war es an den ersten zwei Tagen viel zu kalt, am dritten hat es viel zu viel geschneit, am vierten viel zu viel geregnet und am fünften sind wir schon wieder nach Hause gefahren. Diese Fahrt hat uns gezeigt, dass es im ländlichen Vermont richtig hübsch ist. Es gibt dort Berge, Seen mit Eisanglern und ihren bunten Hütten darauf, Flüsse, über die überdachte Holzbrücken gehen, und immer wieder kleine Ortschaften. Es ist eben der Green Mountain State. Nur dass wir leider kein Grün, sondern fast nur Weiß gesehen haben.

I would have liked to show you many photos from beautiful Vermont, but the weather was against us. During our five vacation days there, it was way to cold on the first two, it snowed way to much on the third, it rained way to much on the fourth one, and we already went home on the fifth day. That drive showed us that rural Vermont is actually really pretty. There are mountains, lakes with shelters for people ice fishing on them, covered bridges over rivers, and every now and again small villages and towns. It really is the Green Mountain State. Only that we unfortunately didn’t see any green, but almost only white.

Für einen Erholungsurlaub war das aber perfekt, weil wir gar kein großes Bedürfnis hatten, hinauszugehen. So hatten wir viel mehr Grund, einen sehr faulen Urlaub zu haben mit viel Kaffee, Kaminfeuer, mindestens zehn Runden verschiedener Karten- und Brettspiele pro Tag, viel Lesen und noch mehr Schlaf. Jeder von uns vieren hatte sein eigenes Zimmer in dem Ferienhaus, das wir schon vor Wochen auf Airbnb gefunden hatten. Wobei ich den klaren Vorteil hatte, dass mein Zimmer das einzige mit Vorhängen und deshalb am Morgen schön abgedunkelt war. Dafür habe ich aber auch in Kinderbettwäsche mit Autos darauf schlafen müssen.

It was the perfect vacation to relax because we didn’t even feel like going outside. Thus we had so many reaons to be lazy and drink loads of coffee, have a fire, play at least ten rounds of all our different card and board games, read a lot, and sleep even more. Each of the four of us had an own room in the holiday home we found on Airbnb weeks ago. Here I had the advantage that my room was the only one with curtains, so that it was nicely dark in the mornings. But then again, I also had to sleep in kids’ linen printed with cars.

Was ich schön fand, war, mal abgesehen von der riesigen Badewanne, in der ich einmal für zwei Stunden verschwand, dass wir alle entspannt und uns auch immer schnell einig waren. Zum Beispiel wenn es ums Essen ging. Wir haben nichts Großartiges gezaubert, sondern einfach schnelle und einfache Gerichte gekocht. Die allerdings nicht sehr gesund waren. Eher so Dinge wie Mac n cheese oder Tomatensuppe mit Käsetoast. Aber es war lecker und hat Spaß gemacht, so viel Zeit zusammen zu verbringen.

What I really liked was – besides the huge bathtub which I took a long, hot bath in once for two hours – that we were all relaxed and agreed on things fast. For example when it came to food. We didn’t cook anything amazing, but simple and quick meals. Although I have to admit that those weren’t very healthy. We cooked things like Mac n cheese or tomato soup and cheese toast. But they were delicious, and it was fun to spend so much time together.

Trotzdem bekam ich nach den ersten zwei Tagen einen leichten Lagerkoller, was aber weniger an meinen Freunden, sonder an der fehlenden Bewegung lag. Deshalb habe ich mich am Nachmittag dick eingepackt und bin eine Runde ums Haus gelaufen, wo neben viel Wald auch mehrere kleine Seen lagen. Ich nehme jedenfalls an, dass es mehrere waren, sie waren unter all dem Eis und Schnee nicht so perfekt auszumachen. Im Schnee waren auch Fährten. Definitiv waren dort Hasen und Rehe unterwegs, aber auch ein Raubtier, wobei ich da auf Hund statt Wolf hoffte. Gesehen habe ich aber nichts und niemanden. Und nach dem Spaziergang in der Sonne war ich auch wieder bereit für viele weitere Spielrunden – von denen ich übrigens in fünf Tagen insgesamt nur eine gewonnen habe und zweimal wenigstens mit je einem anderen Erste wurde. Und ja, ich bin ein ganz schlechter Verlierer.

Nevertheless, I got a little cabin fever after the first two days, but that wasn’t my friends’ fault at all. Only I hadn’t moved enough. So I put on warm clothes and went outside for a bit. Around the house there were a lot of forest, and also several ponds. At least I think that there were several ponds, you couldn’t really see them under all the ice and snow. There were also tracks in the snow. Most of them definitely belonged to rabbits and deer, but some also to a predator. I hope they were dog and not wolf tracks. But I didn’t see anything or anyone And after my walk I felt ready again for many more rounds of games – by the way I only won one round in all those five days, and at least I came first together with another player twice. And yes, I am a very sore loser.

hat: Zara (old)
coat: Gerry
leggins: Primark
boots: Ugg

© janavar

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3 Responses to “My winter vacation in Vermont”

  1. February 19, 2016 at 1:53 am #
    Schade, dass ihr so viel Pech mit dem Wetter hattet- Aber ihr habt die Zeit ja auch so gut verbracht! :D

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    February 19, 2016 at 2:08 am #
    Irgendwie fehlt da was ... Ach ja: das Foto von der Bettwäsche mit den Autos! ;-)
  3. February 22, 2016 at 11:31 am #
    Das hört sich eigentlich gerade landschaftlich so richtig schön an. Mit total viel Schnee und so... aber na ja, bei dem Wetter will und kann man halt doch nicht allzu viel Zeit draußen verbringen. ;)

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