Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)

In der Überschrift wollte ich einfach mal so richtig angeben. Karyoka klingt fast einfach, zumindest im Gegensatz zu kandierten Esskastanien mit Schokoladenüberzug. Nur unter Karyoka kann sich niemand etwas vorstellen außer den Türken. Karyoka kommt aus Bursa und wird in der ganzen Türkei als Süßigkeit verkauft, was ich schon in meinem ersten halben Jahr in Istanbul gelernt hatte. Und wie es mit allen türkischen Süßigkeiten ist: ich liebe sie.

Nun ist es aber so, dass der Rest der Welt irgendwie immer noch nicht türkische Süßigkeiten entdeckt hat, weshalb ich selber tätig werden muss. Meine gekauften Karyoka-Vorräte sind zur Neige gegangen und das obwohl mir meine Freundin zum Abschied extra noch einen Riegel geschenkt hat. Tatsächlich ist Karyoka etwas, was nicht einmal ich in größeren Mengen essen kann, weil es durch die Esskastanien sehr mächtig ist. Aber ich esse es eben sehr gerne und daher habe ich etwas recherchiert und mir dann ein Rezept zusammengereimt, das gut funktioniert hat. Meine Vorräte sind wieder aufgefüllt und ich werde wohl ein paar Wochen damit auskommen.

I just really wanted to brag with my title today. Karyoka sounds nearly simple, at least in contrast to chocolate covered candied chestnuts. Only nobody knows what karyoka is, except for Turks. Karyoka is from Bursa, and is sold in the whole of Turkey as a kind of sweets, which I learned already in my first six months in Istanbul. And it is the same as with all other Turkish sweets: I love them.

The thing is only that the rest of the world somehow still hasn’t discovered Turkish sweets, which is why I have to take action myself. I ran out of my supplies of karyoka which I had bought in Turkey – and also my friend gave a bar to me when we said goodbye. Karyoka is actually something even I can’t eat in larger amounts because the chestnuts make it very heavy. But I still love to eat it, and therefore I did some research before working out my recipe, which turned out well. I’ve got new supplies which should last me a few weeks.

Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)

Gleichzeitig nehme ich mit dem Beitrag heute an Inas “Let’s cook together: Chocoholics  an die Macht” teil. Auf ihrem Blog werden das ganze Jahr lang immer am 10. des Monats Rezepte zu einem Oberthema gesammelt. Im Februar geht es um Schokolade und die esse ich sowieso gerne. Noch lieber aber als Hülle der Esskastanien. Oder um Nougat und Lokum herum. Ich habe mich in den letzten Jahren wirklich sehr an die vielen süßen Sachen in der Türkei gewöhnt. Jetzt, wo ich sie nicht mehr einfach so im Supermarkt kaufen kann, bin ich oft auch überrascht, wie einfach man sie selbst herstellen kann. Auch Karyoka erfordert keine Spezialkenntnisse, es dauert nur ein bisschen.

This post today is also part of Ina’s “Let’s cook together: Chocoholics to power”. On her blog she collects recipes belonging to the same topic on every 10th of a month for the whole year. February is all about chocolate, and that is something I like to eat. But even more as a coat around chestnuts. Or around nougat and lokum. In the last years I really got used to all the sweet foods in Turkey. Now that I can’t simply go to a supermarket to buy them, I am often surprised how easy it is to make them myself. To make karyoka also doesn’t require any superpower skills, it only takes some time.

Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)

Für etwa fünfundzwanzig Stück Karyoka

Zutaten:

  • 1 Pfund Esskastanien
  • 250 ml Zucker
  • etwas Wasser
  • Schlagsahne
  • Zartbitterkuvertüre
  1. Schneidet die Schalen der Esskastanien oben und unten kreuzweise ein und kocht sie für etwa zwei Stunden in Wasser, bis sie weich sind und die Schale beginnt, sich von alleine zu lösen.
  2. Schält alle Esskastanien.
  3. Kocht die Esskastanien mit dem Zucker und etwas Wasser auf. Die Masse muss ein wenig köcheln, darf aber nicht zu viel Wasser erhalten. Gießt erst nur wenig in den Topf und gebt lieber noch etwas hinzu falls nötig. Die Masse muss zäh werden. Stampft dann mit einem Kartoffelstampfer die Masse klein.
  4. Legt mit Hilfe eines Teelöffels kleine Portionen der Kastanien-Zucker-Masse auf ein Blech mit Backpapier. Stellt dieses in den Tiefkühlschrank, bis die Masse kalt und hart ist.
  5. Erwärmt in einem kleinen Topf Schlagsahne und schmelzt darin die Kuvertüre.
  6. Spießt die harte Esskastanienmasse auf einen Zahnstocher und taucht ihn in die flüssige Kuvertüre. Das hat bei mir allerdings nicht gut funktioniert, weshalb ich mit einem Löffel die Schokolade über die Portionen gegossen habe. Nachdem die Schokolade gehärtet war, habe ich alles umgedreht und auch von der Seite noch einmal Kuvertüre darübergegeben.

Wichtig zu wissen ist sicherlich, dass Karyoka generell eine recht weiche Masse ist und, auch wenn man sie kauft, drückt man sie schnell ein. Daher habe ich für mich entschieden, die selbstgemachten Karyoka-Stücke im Kühlschrank aufzubewahren.

Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)

For ca. 25 pieces of karyoka

Ingredients:

  • 1 pound chestnuts
  • 250 ml sugar
  • some water
  • heavy cream
  • dark chocolate couverture
  1. Cut crosswise in the chestnuts’ shells on the top and on the bottom. Boil them in water for two hours until they are soft, and the shell starts to peel on its own.
  2. Peel all chestnuts.
  3. Bring the chestnut together with the sugar and some water to a boil. The mixture must simmer, but pay attention not to add too much water. Add only a little at first, and only pour some more into the pot if necessary. The mixture has to turn doughy. Then use a potato masher to crush the mixture.
  4. With the help of a teaspoon put little portions of the chestnut-sugar-mixture on a baking sheet with baking paper. Put that into the freezer until the mixture has turned cold and hard.
  5. Warm up heavy cream in a small pot, and melt the couverture in there.
  6. Skewer the hard chestnut mixture with a toothpick, and dip it into the liquid couverture. This didn’t work so well for me which is why I used a spoon to pour the chocolate over the little heaps. After the chocolate had hardened, I turned the pieces around and also poured couverture over the other side.

It is certainly important to know that karyoka in general is a pretty soft mixture, and even when you buy it, you could easily dent it. This is why I decided to store my pieces of karyoka in the fridge.

Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)

© janavar

 

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One Response to “Recipe: Karyoka (or: chocolate covered candied chestnuts)”

  1. February 10, 2016 at 7:14 am #
    wow die schokoberge sehen ja auch mega lecker aus :D toll dass du den rezept geteilt hast!

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