Istanbul & ich schlafen zu wenig

Istanbul gehört definitiv zu den Städten auf dieser Welt, die niemals schlafen. Es ist immer irgendwie laut und so hell, dass man nie Sterne sehen kann. Daher verlasse ich die Stadt wenigstens im Sommer gerne und bin jedes Mal wieder überrascht, wie ruhig und dunkel die Nächte außerhalb der riesigen Dunstglocke sind. Nun ist der Sommer aber fast passé und meine ersten Arbeitstage hinter mir.

Vom letzten Sonnabend Vormittag bis Mittwoch Abend veranstalteten wie auch im letzten Jahr eine internationale Schülerkonferenz an unserer Schule, für die und die dazugehörige AG ich verantwortlich bin. Um so eine Konferenz so erfolgreich wie möglich durchzuführen arbeiteten die Schüler und ich besonders hart und es ist bis auf Kleinigkeiten auch alles gut gegangen. Schlaf habe ich in den letzten Tagen aber kaum bekommen. Zumindest nicht genug für die gleichzeitige Anstrengung. So habe ich mich mit Kaffee und Redbull (absolute Ausnahme, trinke ich sonst das ganze Jahr nicht) wach gehalten. Gestern musste (durfte!) ich noch einen Einführungskurs für neue Kollegen geben und hing, glaube ich, wie ein jämmerliches Häufchen mit fetten Augenringen dort. Daher habe ich mich gestern Abend um halb elf in mein weiches Bett begeben und mich bis auf eine kurze halbstündige Wachpause am Morgen zum Katerfüttern bis heute Nachmittag um halb drei nicht mehr gerührt.

Müde bin ich immer noch, aber ab morgen wird es wohl besser gehen. Dann geht es auch endlich zum Krimidinner mit Kollegen und irgendwann am Wochenende muss ich auch noch einen Workshop für nächste Woche vorbereiten. Aber abgesehen von meinem momentanen Erschöpfungszustand bin ich hochmotiviert und freue mich, dass die Arbeit nun wieder beginnt. Wobei: in fünf Wochen haben wir dank Opferfest auch schon eine Woche Ferien.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Was habt ihr vor?

Hier noch Nachtbilder vom schönen Istanbul, die ich während der Abendveranstaltungen der Konferenz mit meinem Handy geschossen habe:

© janavar

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