Besuch im Rostocker Zoo

Diese Woche ist sehr fotolastig, aber mir ist aufgefallen, dass ich schon so viele Ferienpläne für dieses Jahr mache und euch immer noch nichts von meinen letzten Sommerferien gezeit habe: Schon im letzten August bin ich mit meinen Eltern für einen Tag in den Rostocker Zoo gefahren. Seitdem ich klein war, hat der Zoo mich immer fasziniert. Inzwischen bin nicht nur ich, sondern auch der Zoo um einiges gewachsen und ich wollte im Sommer unbedingt das neue Darwineum besuchen, das eine große Halle mit mehr Platz für zum Beispiel die Menschenaffen ist. Außerdem gibt es dort eine interessante Ausstellung zur Entstehung der Erde und der heutigen Tier- und Pflanzenwelt. Trotzdem war ich in erster Linie wegen der Tiere dort.

Es macht mir unheimlich Spaß, ihnen stundenlang zuzuschauen. Vollkommen begeistert hat mich das Faultier Sid, das wir genau in seiner Wachphase getroffen haben, als es sich über den Köpfen der Zoobesucher zu seinem Fressplatz bewegt hat. Überhaupt ist es so hässlich, dass es beinahe wieder schön ist. Und es heißt Sid. Und ich liebe die “Ice Age”-Filme …

Aber auch die Affen fand ich drollig. Früher waren die Menschenaffen hinter Glas in einem sehr kleinen Gehege und sahen immer traurig aus, fand ich. Heute leben sie auf immerhin 4.000 Quadratmetern und haben noch eine zweieinhalb Mal so große Außenfläche mit Bäumen.

Irgendwie finde ich auch, dass die Affen uns Menschen sehr ähnlich sind. Außer dass wir vielleicht selten an einer Käfigtür hängen und um Futter betteln. Ganz süß war das Orang-Utan-Baby, das unter dem Arm der Mutter im Fell versteckt ist (auf dem kleinen Foto rechts unten).

Einen Nachteil hat die Zoovergrößerung aber: man kann an einem Tag kaum alles ansehen. Denn im Darwineum kann man sich mehrere Stunden aufhalten und am Ende noch im Café sitzen und mit etwas Glück die Affen draußen beobachten. Aber der restliche Zoo ist noch viel größer, weshalb sich mein Papa auch erbarmen musste, mit mir ganz schnell noch einmal alles abzulaufen.

Leider hatten sich die Großkatzen versteckt, so dass ich keine Fotos schießen konnte. Andere Tiere waren etwas aktiver. Die Erdmännchen zum Beispiel liebe ich auch, weil sie sooooo niedlich sind und die ganze Zeit herumwuseln. Oder die Eisbären, die zwar auch viel schlafen, sich aber wenigstens nicht verstecken. Allerdings hätten die Armen auch mal ein neues und vor allem weitaus größeres Gehege verdient, finde ich!

Am Ende des Tages war ich ziemlich müde, aber ein Besuch im Rostocker Zoo lohnt sich auf jeden Fall. Wenn ich wieder in Mecklenburg bin und Zeit habe, fahre ich garantiert wieder hin. Schon alleine um zu sehen, wie schnell das Orang-Utan-Baby wächst. Außerdem gibt es in Istanbul keinen Zoo. Der Sultan hatte einen, aber mit dem Untergang des Osmanischen Reiches, wurde auch sein Zoo zerstört.

Geht ihr auch so gerne in den Zoo? Welche Zoos könnt ihr mir empfehlen?

© janavar

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2 Responses to “Besuch im Rostocker Zoo”

  1. January 18, 2014 at 2:46 pm #
    Als wir im Rostocker Zoo waren, hatten sich die Affen fast alle versteckt^^ Sehr gute Erinnerungen habe ich an den Zoo in Hannover, allerdings war ich da auch schon vor ewigen Zeiten und weiß nicht, ob sich etwas grundlegend verändert hat. Der Schönbrunner Tiergarten ist auch toll, aber natürlich nicht in Deutschland^^ In Deutschland würde ich ansonsten auch noch den Zoo in Hamburg empfehlen und die Wilhelma in Stuttgart.
  2. January 20, 2014 at 12:07 pm #
    Ich mag Zoos eher weniger. Mich deprimieren Tiere in Käfigen, aber ich meine, mich zu erinnern, dass ich als Kind noch ganz begeistert war.

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